1-211 Invasive Video-EEG-Intensivdiagnostik bei Epilepsie zur Klärung einer epilepsiechirurgischen Operationsindikation
Prozedurenschlüssel 1-211 aus dem OPS 2026, amtliche Fassung des BfArM.
- Endständig, kodierbar
Hinweis
Dieser Kode umfasst: die Ableitung mit epiduralen, subduralen oder Foramen-ovale-Elektroden oder Tiefenelektroden
Dieser Kode umfasst: die ggf. durchgeführte kortikale Stimulation bei subduralen Plattenelektroden
Dieser Kode umfasst: das Video-EEG-Intensivmonitoring für i.d.R. mindestens 3 Tage
Dieser Kode umfasst: die Begleitung, Dokumentation und Auswertung
Dieser Kode umfasst: die psychosoziale Betreuung des Patienten während des diagnostischen Prozesses
Für die Durchführung gelten die Qualitätsstandards der Arbeitsgemeinschaft für präoperative Epilepsiediagnostik und operative Epilepsietherapie
Die Implantation der Elektroden ist gesondert zu kodieren (5-014.9 ff.)(5-028.20)(5-028.21)
Der Zugang ist gesondert zu kodieren (5-010 ff.)(5-011 ff.)
Die Durchführung einer Magnetenzephalographie ist gesondert zu kodieren (1-20b ff.)
Die Durchführung einer hochauflösenden Elektroenzephalographie ist gesondert zu kodieren (1-20d ff.)
Hinweise der übergeordneten Klassen
Inklusiva, Exklusiva und Hinweise übergeordneter Klassen gelten auch für 1-211.
1-20...1-33 Untersuchung einzelner Körpersysteme
Hinweis
Das Anästhesieverfahren bei einer diagnostischen Maßnahme kann zusätzlich kodiert werden, sofern die diagnostische Maßnahme üblicherweise ohne Allgemeinanästhesie durchgeführt wird (8-90)