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OPS 2026 · Kapitel 1

1-210 Nicht invasive Video-EEG-Intensivdiagnostik zur Evaluation einer Epilepsie oder eines Verdachts auf Epilepsie

Prozedurenschlüssel 1-210 aus dem OPS 2026, amtliche Fassung des BfArM.

  • Endständig, kodierbar

Inklusive

  • Evaluation der Art der Anfälle

  • Evaluation des Epilepsiesyndroms

  • Evaluation bei therapierefraktärer Epilepsie

  • Evaluation zur weiteren Therapieplanung

  • Evaluation einer epilepsiechirurgischen Operationsindikation

Hinweis

  • Dieser Kode umfasst: das Anbringen von Oberflächenelektroden mindestens nach dem 10-20-System (ggf. mit ergänzenden, lokal dicht gesetzten oder zusätzlich gesetzten Elektroden, z.B. subtemporal oder anterior-temporal) und das ggf. durchgeführte Einbringen von Sphenoidalelektroden

  • Dieser Kode umfasst: das Video-EEG-Intensivmonitoring für i.d.R. mindestens 3 Tage

  • Dieser Kode umfasst: die Begleitung, Dokumentation und Auswertung (Medizin, MTA, Medizintechnik/Medizinphysik)

  • Dieser Kode umfasst: die psychosoziale Betreuung des Patienten während des diagnostischen Prozesses

  • Für die Durchführung gelten die Qualitätsstandards der Arbeitsgemeinschaft für präoperative Epilepsiediagnostik und operative Epilepsietherapie

  • Der Kode kann auch angewendet werden, wenn als Ergebnis der Video-EEG-Intensivdiagnostik im Sinne einer differenzialdiagnostischen Klärung nicht epileptische Anfälle diagnostiziert werden

  • Die Durchführung einer Magnetenzephalographie ist gesondert zu kodieren (1-20b ff.)

  • Die Durchführung einer hochauflösenden Elektroenzephalographie ist gesondert zu kodieren (1-20d ff.)

Hinweise der übergeordneten Klassen

Inklusiva, Exklusiva und Hinweise übergeordneter Klassen gelten auch für 1-210.

1-20...1-33 Untersuchung einzelner Körpersysteme

Hinweis

  • Das Anästhesieverfahren bei einer diagnostischen Maßnahme kann zusätzlich kodiert werden, sofern die diagnostische Maßnahme üblicherweise ohne Allgemeinanästhesie durchgeführt wird (8-90)