T82 Komplikationen durch Prothesen, Implantate oder Transplantate im Herzen und in den Gefäßen
Diagnoseschlüssel T82 aus dem ICD-10-GM 2026, amtliche Fassung des BfArM.
- Nicht endständig
T82 ist nicht endständig. Kodiert wird mit einem der 10 untergeordneten Codes.
Exklusive
Versagen und Abstoßung von transplantierten Organen und Geweben(T86.-)
Untergeordnete Codes
- T82.0 Mechanische Komplikation durch eine Herzklappenprothese endständig
- T82.1 Mechanische Komplikation durch ein kardiales elektronisches Gerät endständig
- T82.2 Mechanische Komplikation durch Koronararterien-Bypass und Klappentransplantate endständig
- T82.3 Mechanische Komplikation durch sonstige Gefäßtransplantate endständig
- T82.4 Mechanische Komplikation durch Gefäßkatheter bei Dialyse endständig
- T82.5 Mechanische Komplikation durch sonstige Geräte und Implantate im Herzen und in den Gefäßen endständig
- T82.6 Infektion und entzündliche Reaktion durch eine Herzklappenprothese endständig
- T82.7 Infektion und entzündliche Reaktion durch sonstige Geräte, Implantate oder Transplantate im Herzen und in den Gefäßen
- T82.8 Sonstige näher bezeichnete Komplikationen durch Prothesen, Implantate oder Transplantate im Herzen und in den Gefäßen endständig
- T82.9 Nicht näher bezeichnete Komplikation durch Prothese, Implantat oder Transplantat im Herzen und in den Gefäßen endständig
Hinweise der übergeordneten Klassen
Inklusiva, Exklusiva und Hinweise übergeordneter Klassen gelten auch für T82.
T80-T88 Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen und medizinischer Behandlung, anderenorts nicht klassifiziert
Exklusive
Jede Inanspruchnahme medizinischer Betreuung wegen postoperativer Zustände, bei denen keine Komplikationen bestehen, wie z.B.: Anpassen und Einstellen von Ektoprothesen(Z44.-)
Jede Inanspruchnahme medizinischer Betreuung wegen postoperativer Zustände, bei denen keine Komplikationen bestehen, wie z.B.: Verschluss eines äußeren Stomas(Z43.-)
Jede Inanspruchnahme medizinischer Betreuung wegen postoperativer Zustände, bei denen keine Komplikationen bestehen, wie z.B.: Vorhandensein einer künstlichen Körperöffnung(Z93.-)
Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen während der Schwangerschaft, der Geburt oder des Wochenbettes(O00-O99)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Austritt von Liquor cerebrospinalis nach Lumbalpunktion(G97.0)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Funktionsstörung nach Kolostomie(K91.4)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Funktionsstörungen nach kardiochirurgischem Eingriff(I97.0-I97.1)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Lymphödem nach (partieller) Mastektomie(I97.2-)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Postlaminektomie-Syndrom, anderenorts nicht klassifiziert(M96.1)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes(E86-E87)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Syndrom der blinden Schlinge nach chirurgischem Eingriff(K91.2)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Syndrome des operierten Magens(K91.1)
Unerwünschte Nebenwirkungen von Arzneimitteln und Drogen(A00-R99)(T78.-)
Verbrennungen oder Verätzungen durch lokale Applikationen und Bestrahlung(T20-T32)
Vergiftung durch und toxische Wirkungen von Arzneimitteln, Drogen und chemische Substanzen(T36-T65)
Hinweis zur Kodierung
Für den Gebrauch dieser Kategorien in der stationären Versorgung sind die Deutschen Kodierrichtlinien heranzuziehen.
Sollen die eingesetzten Hilfsmittel oder die näheren Umstände angegeben werden, sind zusätzliche Schlüsselnummern (Kapitel XX) zu benutzen.
Soll der Infektionserreger angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (B95-B98) zu benutzen.