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ICD-10-GM 2026 · Kapitel XIX

S33 Luxation, Verstauchung und Zerrung von Gelenken und Bändern der Lendenwirbelsäule und des Beckens

Diagnoseschlüssel S33 aus dem ICD-10-GM 2026, amtliche Fassung des BfArM.

  • Nicht endständig

S33 ist nicht endständig. Kodiert wird mit einem der 8 untergeordneten Codes.

Exklusive

  • Luxation, Verstauchung und Zerrung des Hüftgelenkes und von Bändern der Hüfte(S73.-)

  • Ruptur oder Verlagerung (nichttraumatisch) einer lumbalen Bandscheibe(M51.-)

  • Schädigung von Beckengelenken und -bändern unter der Geburt(O71.6)

  • Verstauchung und Zerrung von Muskeln und Sehnen des Abdomens, der Lumbosakralgegend und des Beckens(S39.0)

Hinweis zur Kodierung

  • Benutze eine zusätzliche Schlüsselnummer aus S31.84!-S31.89! zusammen mit S33.0-S33.3, um den Schweregrad des Weichteilschadens bei einer Luxation zu verschlüsseln.

  • Eine Verletzung des lumbalen Rückenmarks ist zusätzlich mit S34.- zu verschlüsseln.

  • Das Vorliegen von Lendenwirbelfrakturen bei einer Luxation ist zusätzlich mit S32.- zu verschlüsseln. Ist die Zahl der zusammen mit der Luxation gebrochenen Lendenwirbel nicht bekannt, so ist die Fraktur auf der höchsten Ebene zu verschlüsseln.

Untergeordnete Codes

Hinweise der übergeordneten Klassen

Inklusiva, Exklusiva und Hinweise übergeordneter Klassen gelten auch für S33.

S30-S39 Verletzungen des Abdomens, der Lumbosakralgegend, der Lendenwirbelsäule und des Beckens

Inklusive

  • Äußere Genitalorgane

  • Anus

  • Bauchdecke

  • Flanke

  • Gesäß

  • Leiste

Exklusive

  • Auswirkungen eines Fremdkörpers in: Anus und Rektum(T18.5)

  • Auswirkungen eines Fremdkörpers in: Magen, Dünndarm und Dickdarm(T18.2-T18.4)

  • Auswirkungen eines Fremdkörpers in: Urogenitaltrakt(T19.-)

  • Erfrierungen(T33-T35)

  • Fraktur der Wirbelsäule o.n.A.(T08.-)

  • Insektenbiss oder -stich, giftig(T63.4)

  • Verbrennungen und Verätzungen(T20-T32)

  • Verletzungen: Rücken o.n.A.(T09.-)

  • Verletzungen: Rückenmark o.n.A.(T09.3)

  • Verletzungen: Rumpf o.n.A.(T09.-)

Hinweis zur Kodierung

  • Benutze für vollstationär im Krankenhaus behandelte Personen eine zusätzliche Schlüsselnummer (U69.9!), um eine im Krankenhaus erworbene Verletzung anzugeben.