5-502 Anatomische (typische) Leberresektion
Prozedurenschlüssel 5-502 aus dem OPS 2026, amtliche Fassung des BfArM.
- Nicht endständig
5-502 ist nicht endständig. Kodiert wird mit einem der 13 untergeordneten Codes.
Untergeordnete Codes
- 5-502.0 Anatomische (typische) Leberresektion: Segmentresektion (ein Segment) endständig
- 5-502.1 Anatomische (typische) Leberresektion: Hemihepatektomie links [Resektion der Segmente 2, 3, 4a und 4b] endständig
- 5-502.2 Anatomische (typische) Leberresektion: Hemihepatektomie rechts [Resektion der Segmente 5 bis 8] endständig
- 5-502.3 Anatomische (typische) Leberresektion: Erweiterte Hemihepatektomie rechts [Resektion der Segmente 4 bis 8] endständig
- 5-502.4 Anatomische (typische) Leberresektion: Bisegmentektomie [Lobektomie links] [Resektion der Segmente 2 und 3] endständig
- 5-502.5 Anatomische (typische) Leberresektion: Resektion sonstiger Segmentkombinationen endständig
- 5-502.6 Anatomische (typische) Leberresektion: Trisektorektomie [Resektion der Segmente 1 und 4 bis 8] endständig
- 5-502.7 Anatomische (typische) Leberresektion: In-situ-Split mit Ligatur der Pfortader bei einer zweizeitigen Leberresektion endständig
- 5-502.8 Anatomische (typische) Leberresektion: Leberresektion nach vorangegangenem In-situ-Split endständig
- 5-502.9 Anatomische (typische) Leberresektion: Erweiterte Hemihepatektomie links [Resektion der Segmente 2 bis 5 und 8] endständig
- 5-502.a Anatomische (typische) Leberresektion: Hemihepatektomie links [Resektion der Segmente 2, 3, 4a und 4b] mit Resektion des Segmentes 1 endständig
- 5-502.x Anatomische (typische) Leberresektion: Sonstige endständig
- 5-502.y Anatomische (typische) Leberresektion: N.n.bez. endständig
Hinweise der übergeordneten Klassen
Inklusiva, Exklusiva und Hinweise übergeordneter Klassen gelten auch für 5-502.
5-42...5-54 Operationen am Verdauungstrakt
Hinweis
Die Anwendung mikrochirurgischer Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-984)
Die Anwendung von Lasertechnik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-985 ff.)
Die Anwendung minimalinvasiver Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-986 ff.)
Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung einer Mehrfachverletzung ist zusätzlich zu kodieren (5-981)
Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung eines Polytraumas ist zusätzlich zu kodieren (5-982 ff.)
Die Durchführung einer Reoperation ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-983)
Der vorzeitige Abbruch einer Operation ist zusätzlich zu kodieren (5-995)
Die Verwendung von Membranen oder sonstigen Materialien zur Prophylaxe von Adhäsionen ist zusätzlich zu kodieren (5-933 ff.)
Der Begriff "(ungecoverter) Stent" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand aus einem gas- und flüssigkeitsdurchlässigem Geflecht besteht
Der Begriff "Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand gas- und flüssigkeitsundurchlässig ist. Die Flüssigkeit kann sowohl über das zentrale Lumen als auch über die außenliegenden Lumenflächen geführt werden (z.B. über Spiralkanäle)
Der Begriff "(gecoverte) Stent-Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf Implantate, die die Eigenschaften von Stents und Prothesen kombinieren. Ihre Seitenwand ist gas- und flüssigkeitsundurchlässig