5-485 Rektumresektion ohne Sphinktererhaltung
Prozedurenschlüssel 5-485 aus dem OPS 2026, amtliche Fassung des BfArM.
- Nicht endständig
5-485 ist nicht endständig. Kodiert wird mit einem der 8 untergeordneten Codes.
Inklusive
Rektosigmoidektomie
Hinweis
Die Art des verwendeten Materials für Gewebeersatz oder Gewebeverstärkung ist zusätzlich zu kodieren (5-932 ff.)
Untergeordnete Codes
- 5-485.0 Rektumresektion ohne Sphinktererhaltung: Abdominoperineal
- 5-485.1 Rektumresektion ohne Sphinktererhaltung: Abdominoperineal mit Entfernung von Nachbarorganen endständig
- 5-485.2 Rektumresektion ohne Sphinktererhaltung: Abdominosakral
- 5-485.3 Rektumresektion ohne Sphinktererhaltung: Abdominosakral mit Entfernung von Nachbarorganen endständig
- 5-485.4 Rektumresektion ohne Sphinktererhaltung: Sakroperineal endständig
- 5-485.5 Rektumresektion ohne Sphinktererhaltung: Perineal endständig
- 5-485.x Rektumresektion ohne Sphinktererhaltung: Sonstige endständig
- 5-485.y Rektumresektion ohne Sphinktererhaltung: N.n.bez. endständig
Hinweise der übergeordneten Klassen
Inklusiva, Exklusiva und Hinweise übergeordneter Klassen gelten auch für 5-485.
5-48 Operationen am Rektum
Hinweis
Die Verwendung von autogener thrombozytenangereicherter Fibrinmatrix ist zusätzlich zu kodieren (5-932.a)
5-42...5-54 Operationen am Verdauungstrakt
Hinweis
Die Anwendung mikrochirurgischer Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-984)
Die Anwendung von Lasertechnik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-985 ff.)
Die Anwendung minimalinvasiver Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-986 ff.)
Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung einer Mehrfachverletzung ist zusätzlich zu kodieren (5-981)
Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung eines Polytraumas ist zusätzlich zu kodieren (5-982 ff.)
Die Durchführung einer Reoperation ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-983)
Der vorzeitige Abbruch einer Operation ist zusätzlich zu kodieren (5-995)
Die Verwendung von Membranen oder sonstigen Materialien zur Prophylaxe von Adhäsionen ist zusätzlich zu kodieren (5-933 ff.)
Der Begriff "(ungecoverter) Stent" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand aus einem gas- und flüssigkeitsdurchlässigem Geflecht besteht
Der Begriff "Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand gas- und flüssigkeitsundurchlässig ist. Die Flüssigkeit kann sowohl über das zentrale Lumen als auch über die außenliegenden Lumenflächen geführt werden (z.B. über Spiralkanäle)
Der Begriff "(gecoverte) Stent-Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf Implantate, die die Eigenschaften von Stents und Prothesen kombinieren. Ihre Seitenwand ist gas- und flüssigkeitsundurchlässig