5-46 Andere Operationen an Dünn- und Dickdarm und Zusatzinformationen zu Operationen am Darm
Prozedurenschlüssel 5-46 aus dem OPS 2026, amtliche Fassung des BfArM.
- Nicht endständig
5-46 ist nicht endständig. Kodiert wird mit einem der 12 untergeordneten Codes.
Inklusive
Innere Schienung
Untergeordnete Codes
- 5-460 Anlegen eines Enterostomas, doppelläufig, als selbständiger Eingriff
- 5-461 Anlegen eines Enterostomas, endständig, als selbständiger Eingriff
- 5-462 Anlegen eines Enterostomas (als protektive Maßnahme) im Rahmen eines anderen Eingriffs
- 5-463 Anlegen anderer Enterostomata
- 5-464 Revision und andere Eingriffe an einem Enterostoma
- 5-465 Rückverlagerung eines doppelläufigen Enterostomas
- 5-466 Wiederherstellung der Kontinuität des Darmes bei endständigen Enterostomata
- 5-467 Andere Rekonstruktion des Darmes
- 5-468 Intraabdominale Manipulation am Darm
- 5-469 Andere Operationen am Darm
- 5-46a Weitere Operationen am Darm
- 5-46b Zusatzinformationen zu Operationen am Darm
Hinweise der übergeordneten Klassen
Inklusiva, Exklusiva und Hinweise übergeordneter Klassen gelten auch für 5-46.
5-42...5-54 Operationen am Verdauungstrakt
Hinweis
Die Anwendung mikrochirurgischer Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-984)
Die Anwendung von Lasertechnik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-985 ff.)
Die Anwendung minimalinvasiver Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-986 ff.)
Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung einer Mehrfachverletzung ist zusätzlich zu kodieren (5-981)
Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung eines Polytraumas ist zusätzlich zu kodieren (5-982 ff.)
Die Durchführung einer Reoperation ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-983)
Der vorzeitige Abbruch einer Operation ist zusätzlich zu kodieren (5-995)
Die Verwendung von Membranen oder sonstigen Materialien zur Prophylaxe von Adhäsionen ist zusätzlich zu kodieren (5-933 ff.)
Der Begriff "(ungecoverter) Stent" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand aus einem gas- und flüssigkeitsdurchlässigem Geflecht besteht
Der Begriff "Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand gas- und flüssigkeitsundurchlässig ist. Die Flüssigkeit kann sowohl über das zentrale Lumen als auch über die außenliegenden Lumenflächen geführt werden (z.B. über Spiralkanäle)
Der Begriff "(gecoverte) Stent-Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf Implantate, die die Eigenschaften von Stents und Prothesen kombinieren. Ihre Seitenwand ist gas- und flüssigkeitsundurchlässig