5-456.0 (Totale) Kolektomie und Proktokolektomie: Kolektomie
Prozedurenschlüssel 5-456.0 aus dem OPS 2026, amtliche Fassung des BfArM.
- Nicht endständig
5-456.0 ist nicht endständig. Kodiert wird mit einem der 10 untergeordneten Codes.
Hinweis
Ohne Rektumexstirpation
Untergeordnete Codes
- 5-456.00 (Totale) Kolektomie und Proktokolektomie: Kolektomie: Offen chirurgisch mit Ileostoma endständig
- 5-456.01 (Totale) Kolektomie und Proktokolektomie: Kolektomie: Offen chirurgisch mit ileorektaler Anastomose mit Reservoir (Pouch) endständig
- 5-456.02 (Totale) Kolektomie und Proktokolektomie: Kolektomie: Offen chirurgisch mit ileorektaler Anastomose ohne Reservoir (Pouch) endständig
- 5-456.03 (Totale) Kolektomie und Proktokolektomie: Kolektomie: Offen chirurgisch mit ileoanaler Anastomose mit Reservoir (Pouch) endständig
- 5-456.04 (Totale) Kolektomie und Proktokolektomie: Kolektomie: Offen chirurgisch mit ileoanaler Anastomose ohne Reservoir (Pouch) endständig
- 5-456.05 (Totale) Kolektomie und Proktokolektomie: Kolektomie: Laparoskopisch mit Anastomose mit Reservoir (Pouch) endständig
- 5-456.06 (Totale) Kolektomie und Proktokolektomie: Kolektomie: Laparoskopisch mit Anastomose ohne Reservoir (Pouch) endständig
- 5-456.07 (Totale) Kolektomie und Proktokolektomie: Kolektomie: Laparoskopisch mit Ileostoma endständig
- 5-456.08 (Totale) Kolektomie und Proktokolektomie: Kolektomie: Umsteigen laparoskopisch - offen chirurgisch endständig
- 5-456.0x (Totale) Kolektomie und Proktokolektomie: Kolektomie: Sonstige endständig
Hinweise der übergeordneten Klassen
Inklusiva, Exklusiva und Hinweise übergeordneter Klassen gelten auch für 5-456.0.
5-456 (Totale) Kolektomie und Proktokolektomie
Hinweis
Das Anlegen eines protektiven Enterostomas ist zusätzlich zu kodieren (5-462 ff.)
Die aus operationstechnischen Gründen erforderliche Mitresektion einer Ileummanschette ist im Kode enthalten
Die (Teil-)Resektion von Nachbarorganen ist gesondert zu kodieren
Die Nachbarorgane umfassen z.B. Dünndarm, Leber, Milz, Pankreas, Magen und Niere
Das Omentum majus gehört nicht zu den Nachbarorganen
Die regionale Lymphadenektomie ist zusätzlich zu kodieren (5-406.2)(5-406.3)(5-406.4)(5-406.5)(5-406.6)(5-406.9)(5-406.a)(5-406.b)
Die radikale Lymphadenektomie ist zusätzlich zu kodieren (5-407.2)(5-407.3)(5-407.4)(5-407.6)(5-407.7)
Die Art des verwendeten Materials für Gewebeersatz oder Gewebeverstärkung ist zusätzlich zu kodieren (5-932 ff.)
5-45 Inzision, Exzision, Resektion und Anastomose an Dünn- und Dickdarm
Inklusive
Innere Schienung
Hinweis
Das Anlegen eines Enterostomas als protektive Maßnahme im Rahmen eines anderen Eingriffs ist zusätzlich zu kodieren (5-462 ff.)
Die Verwendung eines Einmal-Endoskops ist zusätzlich zu kodieren (5-54a.2 ff.)
5-42...5-54 Operationen am Verdauungstrakt
Hinweis
Die Anwendung mikrochirurgischer Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-984)
Die Anwendung von Lasertechnik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-985 ff.)
Die Anwendung minimalinvasiver Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-986 ff.)
Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung einer Mehrfachverletzung ist zusätzlich zu kodieren (5-981)
Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung eines Polytraumas ist zusätzlich zu kodieren (5-982 ff.)
Die Durchführung einer Reoperation ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-983)
Der vorzeitige Abbruch einer Operation ist zusätzlich zu kodieren (5-995)
Die Verwendung von Membranen oder sonstigen Materialien zur Prophylaxe von Adhäsionen ist zusätzlich zu kodieren (5-933 ff.)
Der Begriff "(ungecoverter) Stent" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand aus einem gas- und flüssigkeitsdurchlässigem Geflecht besteht
Der Begriff "Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand gas- und flüssigkeitsundurchlässig ist. Die Flüssigkeit kann sowohl über das zentrale Lumen als auch über die außenliegenden Lumenflächen geführt werden (z.B. über Spiralkanäle)
Der Begriff "(gecoverte) Stent-Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf Implantate, die die Eigenschaften von Stents und Prothesen kombinieren. Ihre Seitenwand ist gas- und flüssigkeitsundurchlässig