5-450 Inzision des Darmes
Prozedurenschlüssel 5-450 aus dem OPS 2026, amtliche Fassung des BfArM.
- Nicht endständig
5-450 ist nicht endständig. Kodiert wird mit einem der 6 untergeordneten Codes.
Inklusive
Entfernung eines Fremdkörpers
Exklusive
Untergeordnete Codes
- 5-450.0 Inzision des Darmes: Duodenum endständig
- 5-450.1 Inzision des Darmes: Jejunum oder Ileum endständig
- 5-450.2 Inzision des Darmes: Kolon endständig
- 5-450.3 Inzision des Darmes: Perkutan-endoskopische Jejunostomie (PEJ) endständig
- 5-450.x Inzision des Darmes: Sonstige endständig
- 5-450.y Inzision des Darmes: N.n.bez. endständig
Hinweise der übergeordneten Klassen
Inklusiva, Exklusiva und Hinweise übergeordneter Klassen gelten auch für 5-450.
5-45 Inzision, Exzision, Resektion und Anastomose an Dünn- und Dickdarm
Inklusive
Innere Schienung
Hinweis
Das Anlegen eines Enterostomas als protektive Maßnahme im Rahmen eines anderen Eingriffs ist zusätzlich zu kodieren (5-462 ff.)
Die Verwendung eines Einmal-Endoskops ist zusätzlich zu kodieren (5-54a.2 ff.)
5-42...5-54 Operationen am Verdauungstrakt
Hinweis
Die Anwendung mikrochirurgischer Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-984)
Die Anwendung von Lasertechnik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-985 ff.)
Die Anwendung minimalinvasiver Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-986 ff.)
Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung einer Mehrfachverletzung ist zusätzlich zu kodieren (5-981)
Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung eines Polytraumas ist zusätzlich zu kodieren (5-982 ff.)
Die Durchführung einer Reoperation ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-983)
Der vorzeitige Abbruch einer Operation ist zusätzlich zu kodieren (5-995)
Die Verwendung von Membranen oder sonstigen Materialien zur Prophylaxe von Adhäsionen ist zusätzlich zu kodieren (5-933 ff.)
Der Begriff "(ungecoverter) Stent" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand aus einem gas- und flüssigkeitsdurchlässigem Geflecht besteht
Der Begriff "Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand gas- und flüssigkeitsundurchlässig ist. Die Flüssigkeit kann sowohl über das zentrale Lumen als auch über die außenliegenden Lumenflächen geführt werden (z.B. über Spiralkanäle)
Der Begriff "(gecoverte) Stent-Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf Implantate, die die Eigenschaften von Stents und Prothesen kombinieren. Ihre Seitenwand ist gas- und flüssigkeitsundurchlässig