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OPS 2026 · Kapitel 1

1-997.04 DNA-methylierungsspezifische Hochdurchsatzverfahren zur Analyse von kodierender Sequenz einschl. zugehöriger regulatorischer Sequenzen epigenetischer Veränderungen bei/in soliden bösartigen Neubildungen, Gewebeprobe: mehr als 20 bis zu 25 Kilobasen

Prozedurenschlüssel 1-997.04 aus dem OPS 2026, amtliche Fassung des BfArM.

  • Endständig, kodierbar

Hinweise der übergeordneten Klassen

Inklusiva, Exklusiva und Hinweise übergeordneter Klassen gelten auch für 1-997.04.

1-997.0 DNA-methylierungsspezifische Hochdurchsatzverfahren zur Analyse von kodierender Sequenz einschl. zugehöriger regulatorischer Sequenzen epigenetischer Veränderungen bei/in soliden bösartigen Neubildungen, Gewebeprobe

Hinweis

  • Mindestmerkmale: Durchführung eines validierten Verfahrens, für das anhand von Vergleichsproben Nachweisgrenzen von ≤ 5 % belegt werden können

1-997 DNA-methylierungsspezifische Hochdurchsatzverfahren (Array- oder NGS-basiert) zur Analyse epigenetischer Veränderungen bei/in soliden bösartigen Neubildungen

Inklusive

  • Analysen von Tumor- oder Zellmaterial aus Primärtumor und Metastasen oder Flüssigbiopsaten (zirkulierende freie Nukleinsäuren, Nukleinsäuren in Vesikeln) zur Therapieplanung und -steuerung bei einem soliden malignen Tumor

Exklusive

  • Komplexe neuropädiatrische Diagnostik mit erweiterter genetischer Diagnostik (1-942.2)

  • Basisdiagnostik bei unklarem Symptomkomplex bei Neugeborenen, Säuglingen und Kindern mit erweiterter genetischer Diagnostik (1-944.1 ff.)

  • Molekulares Monitoring der Resttumorlast [MRD] (1-991 ff.)

  • Hochdurchsatz-Sequenzierungsverfahren [NGS] zur Analyse genetischer Veränderungen bei/in soliden bösartigen Neubildungen (1-996 ff.)

  • Diagnostik von Tumordispositionssyndromen in der Keimbahn

Hinweis

  • Bei einem DNA-methylierungsspezifischen Hochdurchsatzverfahren werden gleichzeitig einzelne oder mehrere krankheitsrelevante oder krankheitsauslösende Gene mit ihren zugehörigen regulatorischen Sequenzen hinsichtlich epigenetischer Veränderungen untersucht

  • Die Aufbereitung und Präanalytik des Tumormaterials oder der (liquiden) Biopsate und zusätzliche Untersuchungen zur Amplifikations-, Kontaminations- oder Identitätskontrolle sind im Kode enthalten und nicht gesondert zu kodieren

  • Bei DNA-methylierungsspezifischen Analysen, die zur Identifikation von epigenetischen Veränderungen für eine gezielte medikamentöse Arzneimitteltherapie durchgeführt werden, können diese Kodes nur für die Diagnostik in Bezug auf zugelassene Anwendungsgebiete der jeweiligen Arzneimittel angegeben werden

  • Mindestmerkmale: Bioinformatische Auswertung der erhobenen Sequenzdaten mit Ergebnisdokumentation (ggf. mit Darlegung möglicher Konsequenzen für den Therapieplan)