M66.2 Spontanruptur von Strecksehnen
Diagnoseschlüssel M66.2 aus dem ICD-10-GM 2026, amtliche Fassung des BfArM.
- Nicht endständig
M66.2 ist nicht endständig. Kodiert wird mit einem der 10 untergeordneten Codes.
Untergeordnete Codes
- M66.20 Spontanruptur von Strecksehnen: Mehrere Lokalisationen endständig
- M66.21 Spontanruptur von Strecksehnen: Schulterregion [Klavikula, Skapula, Akromioklavikular-, Schulter-, Sternoklavikulargelenk] endständig
- M66.22 Spontanruptur von Strecksehnen: Oberarm [Humerus, Ellenbogengelenk] endständig
- M66.23 Spontanruptur von Strecksehnen: Unterarm [Radius, Ulna, Handgelenk] endständig
- M66.24 Spontanruptur von Strecksehnen: Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen] endständig
- M66.25 Spontanruptur von Strecksehnen: Beckenregion und Oberschenkel [Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk] endständig
- M66.26 Spontanruptur von Strecksehnen: Unterschenkel [Fibula, Tibia, Kniegelenk] endständig
- M66.27 Spontanruptur von Strecksehnen: Knöchel und Fuß [Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Sprunggelenk, sonstige Gelenke des Fußes] endständig
- M66.28 Spontanruptur von Strecksehnen: Sonstige [Hals, Kopf, Rippen, Rumpf, Schädel, Wirbelsäule] endständig
- M66.29 Spontanruptur von Strecksehnen: Nicht näher bezeichnete Lokalisation endständig
Hinweise der übergeordneten Klassen
Inklusiva, Exklusiva und Hinweise übergeordneter Klassen gelten auch für M66.2.
M66 Spontanruptur der Synovialis und von Sehnen
Inklusive
Rupturen, die durch Einwirken normaler Kräfte auf ein Gewebe eintreten, lassen auf eine verminderte Gewebefestigkeit schließen.
Exklusive
Läsionen der Rotatorenmanschette(M75.1)
Rupturen, die bei Einwirkung übernormaler Kräfte auf normal ausgebildetes Gewebe eintreten - siehe Sehnenverletzung nach Körperregion