M01.6* Arthritis bei Mykosen
Diagnoseschlüssel M01.6* aus dem ICD-10-GM 2026, amtliche Fassung des BfArM.
- Nicht endständig
- Stern-Kode (Manifestation)
M01.6* ist nicht endständig. Kodiert wird mit einem der 10 untergeordneten Codes.
Untergeordnete Codes
- M01.60* Arthritis bei Mykosen: Mehrere Lokalisationen endständig
- M01.61* Arthritis bei Mykosen: Schulterregion [Klavikula, Skapula, Akromioklavikular-, Schulter-, Sternoklavikulargelenk] endständig
- M01.62* Arthritis bei Mykosen: Oberarm [Humerus, Ellenbogengelenk] endständig
- M01.63* Arthritis bei Mykosen: Unterarm [Radius, Ulna, Handgelenk] endständig
- M01.64* Arthritis bei Mykosen: Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen] endständig
- M01.65* Arthritis bei Mykosen: Beckenregion und Oberschenkel [Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk] endständig
- M01.66* Arthritis bei Mykosen: Unterschenkel [Fibula, Tibia, Kniegelenk] endständig
- M01.67* Arthritis bei Mykosen: Knöchel und Fuß [Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Sprunggelenk, sonstige Gelenke des Fußes] endständig
- M01.68* Arthritis bei Mykosen: Sonstige [Hals, Kopf, Rippen, Rumpf, Schädel, Wirbelsäule] endständig
- M01.69* Arthritis bei Mykosen: Nicht näher bezeichnete Lokalisation endständig
Hinweise der übergeordneten Klassen
Inklusiva, Exklusiva und Hinweise übergeordneter Klassen gelten auch für M01.6*.
M01* Direkte Gelenkinfektionen bei anderenorts klassifizierten infektiösen und parasitären Krankheiten
M00-M03 Infektiöse Arthropathien
Hinweis
Diese Gruppe enthält Gelenkkrankheiten durch Mikroorganismen. Aufgrund der ätiologischen Zusammenhänge wird zwischen folgenden Typen unterschieden:
direkte Gelenkinfektion: Die Erreger wandern in das Synovialgewebe ein, ihre Antigene sind im Gelenk nachweisbar.
indirekte Gelenkinfektion: Es wird wiederum zwischen zwei Typen unterschieden:
reaktive Arthritis: Es ist zwar eine Infektion des Gesamtorganismus erwiesen, aber im Gelenk können weder Erreger noch deren Antigene nachgewiesen werden.
postinfektiöse Arthritis: Es lässt sich zwar ein Erregerantigen nachweisen, aber der Erreger selbst ist nur inkonstant und seine lokale Vermehrung nicht nachweisbar.